St. Marien Grundschule Speicher

 

Projektwoche

Projektgruppe: „Frühlingshafte Tischdeko“ (Frau Epper)

Im Mittelpunkt dieses Projekts stand das Herstellen von Tischdekorationen passend für den Frühling. Es wurde mit vielfältigen Materialien wie Heu, Stroh, Draht und Gips gearbeitet, was die Kinder besonders faszinierte.

Aus Heu und Stroh wurden beispielsweise wunderschöne Tischgestecke hergestellt. Die Kinder zeigten sehr viel Geschick beim Binden dieser Gestecke. Auch das anschließende Dekorieren bereitete ihnen viel Freude. Hier konnten sie nach eigener Vorstellung und eigenem Geschmack ihre Tischgestecke individuell gestalten.

Darüber hinaus wurden in dieser Gruppe Gipsschalen hergestellt. Dazu wurden Gipsbinden in kleine Stücke geschnitten, in Wasser getaucht und anschließend um einen aufgeblasenen Luftballon gelegt. Nach einer Trocknungszeit von 2 Tagen (Wer es zu Hause nachmachen möchte: Bitte eine längere Trocknungszeit einplanen ;-)) wurden die weißen Gipsschalen mit Blumenerde und verschiedenen Frühblühern wie Krokus, Narzisse oder Traubenhyazinthe bepflanzt.

Außerdem wollten wir uns an der Dekoration unserer Schule beteiligen. Dazu stellten wir große bunte Blumen aus Butterbrotpapier her. Diese wurden zur Dekoration an der Decke der Glashalle sowie des Frühlings-Cafes befestigt. Auf diese Weise wurde auch hier für frühlingshafte Stimmung gesorgt.

 


 Gartenstecker aus Beton (Frau Lichtenthal)

In diesem Projekt wurden künstlerische Kreativität und Geschick gefordert. Wir haben uns zunächst genau mit dem Werkstoff „Beton“ auseinandergesetzt. Bei dem ausgewählten Produkt handelte es sich um sogenannten Knetbeton, welcher als Pulver erhältlich ist und mit Wasser angemischt wird. Bei der Arbeit mit dem Material waren einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. So durften die Kinder die Masse nicht mit bloßen Händen berühren, da der Kontakt Hautreizungen hervorrufen kann. Deshalb war unsere oberste Regel, dass wir bei der Arbeit immer Handschuhe tragen. Außerdem ist zu beachten, dass die Fasern, die das trockene Pulver enthält, nicht in die Atemwege oder gar in den Mund oder die Augen gelangen dürfen. So mussten wir bei der Verarbeitung immer einen Mundschutz tragen, was die Kinder sehr spannend fanden.

Nachdem wir die Theorie erarbeitet hatten, durften die Kinder endlich kreativ werden und Rohlinge für ihre Gartenstecker aus Alufolie und leeren Joghurtbechern formen und gestalten. Dabei entstanden die verschiedensten Pilze in allen Größen und Formen. Diese wurden später mit der leicht formbaren Masse ummantelt. Hier konnte jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen und es machte viel Freude, die Kinder bei der Arbeit zu beobachten und zu unterstützen. Alle haben die Sicherheitsregeln beachtet und ernst genommen

Während unsere Betonskulpturen trocknen mussten, berichteten wir in unserem Projekttagebuch von dem, was wir gelernt haben und planten die farbliche Gestaltung unserer Kunstwerke.

Besonders viel Spaß hat es den kleinen Künstlern gemacht, ihre Gartenstecker mit leuchtenden Acrylfarben zum Strahlen zu bringen. Die farbenfrohen Modelle haben wir zum Schluss mit Klarlack besprüht, um die Farben zu fixieren und wetterfest zu machen. Außerdem bastelten wir fleißig Hinweisschilder und Plakate, um unsere Werke gut präsentieren zu können. Alle Kinder hatten bei dem Projekt viel Freude und verkauften ihre Kunstwerke am Präsentationstag stolz an die neugierigen Eltern und die vielen Besucher.

 

 

Frühling im Garten (Frau Willems)

  

Das Projekt „Frühling im Garten“ startete eigentlich schon lange vor der Projektwoche im April. Seit die ersten Schneeglöckchen in den Gärten zu blühen begannen, beobachteten wir ihr Wachstum und lernten so nach und nach die verschiedenen Frühblüher kennen. Wir untersuchten ihre unterirdischen Vorratsspeicher, die Zwiebeln, die das Wachstum im frühen Frühjahr erst möglich machen. Bald darauf begannen wir den Frühling auch musikalisch zu „wecken“. In beiden ersten Schuljahren wurden eifrig Frühlingslieder geübt, Gedichte gelernt und mit Orff-Instrumenten und Blockflöten vertont. Kurz vor den Osterferien steckten wir noch Samenkörner in die Erde, weil die Beobachtungen zum Pflanzenwachstum nicht in einer Woche gemacht werden können.

In der Projektwoche hatten wir dann alle Hände voll zu tun: Unsere Pflanzen mussten in Töpfe vereinzelt werden, das Musikprogramm geübt, Windspiele zur Gartendekoration und die Pflanzenschilder für die Blumentöpfe gebastelt werden. Auf unseren „Aktionstag“ im Gartenbeet auf dem Schulhof mussten wir lange warten, da das Beet nicht vorbereitet war. Aber schließlich haben wir an einem Tag geschaufelt, gegraben, gepflanzt und gegossen, sodass das Beet pünktlich fertig war. Wir danken für alle Staudenableger und Beetpflanzen!

Nun freuen wir uns jeden Tag über die Blumen, gießen fleißig weiter, zupfen Unkraut und sammeln Zwiebeln, die wir dann im Herbst für den nächsten „Frühling im Garten“ vergraben wollen.